Angelobung im Texingtal: „So noch nicht erlebt“

Erstellt am 03. August 2022 | 03:54
Lesezeit: 2 Min
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Die Zahl der Ehrengäste bei der Angelobung in Texingtal war hoch. Über 250 Rekruten riefen „Ich gelobe!“.
Foto: Ewald Fohringer
Hitze machte Rekruten zu schaffen, der Zapfenstreich wurde daher gestrichen. Teils aggressive Zwischenrufe aus Publikum.
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Über 250 Rekruten standen am vergangenen Freitag in Reih‘ und Glied in Texingtal: Die Angelobung des Pionierbataillons 3 und des Stabsbataillons 3 ging in der Gemeinde feierlich über die Bühne. Die Hitze machte den Rekruten dabei allerdings zu schaffen. „Bereits in der ersten halben Stunde sind Rekruten umgekippt, insgesamt waren es acht. Leider passiert das immer wieder bei Angelobungen“, erläutert Michael Fuchs, Kommandant der Melker Pioniere.

Aus „Fürsorge gegenüber den Rekruten“, wie er betont, wurde der Zapfenstreich daher gestrichen. Fuchs bestätigt zudem, dass es im Rahmen der Angelobung zu – teils beleidigenden – Zwischenrufen aus dem Publikum kam. „Eine Frau ist auch mit Wasserflaschen zu den Rekruten gegangen“, berichtet er. So ein Verhalten habe Fuchs bei einer Angelobung „noch nicht erlebt.“ Bürgermeister Günther Pfeiffer (ÖVP) bedauert die Zwischenfälle: „Insgesamt war die Angelobung sehr schön. Ich finde es schade, dass jemand extra nach Texingtal fährt, um Unruhe zu stiften“. Laut Pfeiffer habe es sich bei den „Unruhestiftern“ um auswärtige Besucherinnen und Besucher gehandelt.

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