Umweltwirtschaft im Aufwind. Die HLUW Yspertal im Bezirk Melk ist eine berufsbildende höhere Schule der besonderen Art. Aktuell untersuchen Schüler die Problematik des steigenden Anteils an organischen Abfällen im Restmüll, in enger Zusammenarbeit mit dem GVU Melk.

Von NÖN Leserreporter. Erstellt am 02. Februar 2017 (09:36)
HLUW Yspertal

 

Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutz sind wichtiger denn je. Die Wirtschaft braucht engagierte, ökologisch und umweltwirtschaftlich denkende junge Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit Analysen und der Suche nach Lösungsansätzen beschäftigen sich die Schülerinnen und Schüler der HLUW Yspertal, um den Anteil an organischen Abfällen im Haus- und Industriemüll zu minimieren.

Ressourcenmanagement für moderne Umweltwirtschaft

„Zunehmend organische Substanzen verursachen Probleme bei der Behandlung von Abfällen“, erklärt GVU Direktor Alois Hubmann vom Bezirk Melk. Große Chancen liegen in Zukunft in einem sinnvollen Ressourcenmanagement. Immer mehr Stoffe müssen zu Wertstoffen werden. Abfälle müssen minimiert werden und man wird Materialien mehrmals verwerten müssen.

Technik und Know-how an der Schule vorhanden

„Seit über 25 Jahren beschäftigen wir uns mit Umwelt- und Ressourcenschutz“, erklärt Schulleiter Mag. Gerhard Hackl. „An unserer Schule sind zur Analyse von verschiedensten Stoffen die notwendigen Geräte vorhanden.“ Im Rahmen von praktischen Übungen im Umwelttechnikunterricht und mit der Unterstützung einer aktuellen Diplomarbeit wurde der Anteil des organischen Materials in Restmüllproben erhoben. Die daraus resultierenden Ergebnisse sind wichtige Grundlagen für die Beratung der Haushalte im Bezirk.