Von knusprig bis süß: Brot und Striezel prämiert. Wer bäckt das beste Bio-Brot? Die NÖN bat zum Wettbewerb. Und mit Karl Friedelt und Anneliese Hansinger gab es gleich zwei Sieger aus dem Bezirk Melk.

Von Michael Bouda und Christina Brandstetter. Erstellt am 14. Oktober 2020 (12:27)
Mit seinem glutenfreien Brot konnte Karl Friedelt die Juroren von sich überzeugen.
Brandstetter

Nur Mehl, Wasser, Salz und Gewürze? Mitnichten! Um richtig gutes Brot zu backen, braucht es neben den richtigen Zutaten vor allem Erfahrung, Können, Zeit und Kreativität. Zusammen mit Bio Austria NÖ und Wien und der Ersten Waldviertler Bio-Backschule suchte die NÖN in vier Kategorien die besten Bio-Brote des Landes. Und es gibt zwei Gewinner aus dem Bezirk!

Karl Friedelt aus Hofamt Priel holte sich in der Kategorie „Glutenfreie Brote“ den Sieg. Zubereitet wurde ein Vollkornbrot mit Sauerteig, Leinsamen und Sonnenblumen-Kernen. Der Pensionist bezeichnet sich selbst als „Hobbybäcker aus Leidenschaft“. Die Glutenunverträglichkeit seiner Lebenspartnerin inspirierte ihn zum Back-Handwerk. Seit 2005 kreiert er verschiedenste Gebäck-Variationen.

„Übung macht den Meister.“ Bio-Austria-Bio-Bäuerin Anneliese Hansinger gewann mit ihrem Striezel.
privat

In der Kategorie „Süße Brote“ kürte die Jury den Striezel von Anneliese Hansinger aus Kilb zum Gewinner. „Ich war schon ziemlich überrascht, aber natürlich freue ich mich“, lacht Hansinger. Seit Jahren bäckt sie ihren Striezel nach einem alten Hausrezept für Familie und den Bioladen in Kilb. Mehl, Salz, Butter, Milch, Eier, Zucker und Vanillezucker verwendet Hansinger für den Viererzopf. „Man braucht einfach gute Zutaten.“