Rehazentrum-Projekt sorgt für Zwist: „Sind Stimme der Natur“

Geplantes Rehazentrum in Hofamt Priel sorgt weiter für Zwist. Ortschef für Gespräche bereit.

Erstellt am 05. Dezember 2021 | 04:06
Lesezeit: 1 Min
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„Auf der Eben“ im Gemeindegebiet von Hofamt Priel plant eine Investorengruppe ein Rehazentrum auf 6,5 Hektar Grund. Daneben ist aber auch ein zweites Grundstück im Gespräch.
Foto: Glück

Nach der ersten großen Aufregung ist es um das geplante Rehazentrum in Hofamt Priel ruhig geworden. Zu ruhig, wenn es nach den Anrainern „Auf der Eben“ geht. Bereits vor Wochen machten sie gegen das Projekt mobil. Neben dem rund 65 Hektar großen Grundstück „Auf der Eben“ gibt es aber noch ein weiteres im Gemeindegebiet, welches aktuell im Gespräch ist.

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Sauer stößt den Bewohnern „Auf der Eben“ aber nicht nur die mangelnde Informationspolitik der Gemeinde auf, sondern auch, dass sie ÖVP-Bürgermeister Friedrich Buchberger als Lügner hingestellt hat. „Ein Bürgermeister steht nicht über der Bevölkerung, die ihn gewählt hat. Wir sind die Stimme der Natur. Ich bezweifle auch, dass für die Gemeinde keine Kosten, etwa bei der Zufahrtsstraße, entstehen“, ärgert sich ein Projektgegner.

Buchberger kann die Aufregung nicht nachvollziehen: „Die Anrainer können mich jederzeit kontaktieren und ich beantworte ihre Fragen. Vieles gibt es derzeit aber noch nicht zu sagen.“ So betont der Ortschef, dass derzeit grobe Planungsarbeiten gestartet sind. Bevor ein Projekt überhaupt starten kann, braucht es aber eine Bedarfsgenehmigung des Landes. „Vor Jänner werden wir dafür nicht einreichen. Ich rechne mit einer Rückmeldung im März“, sagt Buchberger.