„Ich kaufe nicht das Lagerhausareal“. In der letztwöchigen NÖN-Ausgabe wurde fälschlicherweise berichtet, dass „Atvero“-Chef Matthias Kreutzer das Ex-Lagerhaus kauft.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 07. April 2021 (03:30)
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In der letztwöchigen NÖN-Ausgabe KW13/2021 wurde über neue Pläne für das ehemalige Lagerhaus in Loosdorf berichtet. In dem Artikel „Neues Leben für das alte Lagerhaus“ ist der NÖN-Redaktion bedauerlicherweise ein Fehler unterlaufen.

Denn dort wurde angeführt, dass Matthias Kreutzer, Besitzer des Melker Fitnessstudios „Atvero“ dem Areal mit mehreren Funktionen – ein Fitness-Studio, ein Gastro- und Eventbereich sowie Wohnungs- und Büroeinheiten – neues Leben einhauchen wird. Dem ist nicht so, wie Kreutzer richtigstellt: „Diese Aussage ist falsch, denn weder ich als Person, noch mein Fitnessclub ‚Atvero‘, werden das Lagerhausareal kaufen.“

Kreutzer stellte im Rahmen der vergangenen Loosdorfer Gemeinderatssitzung das Projekt als Pressesprecher der SMK Holding & Kommunikations GmbH vor – jenes Unternehmen, das das Areal kaufen will. Die Loosdorfer Mandatare beschlossen die Freigabe zur Unterzeichnung des Kaufvertrags, aktuell ist dieser noch nicht unterschrieben.

Unternehmen SMK

will Projekt umsetzen

„Ich weiß nicht wie man zu diesen Informationen gekommen ist, mit mir hat niemand gesprochen“, ärgert sich Kreutzer und ergänzt: „Wir gehen aktuell in das achte Monat innerhalb eines Jahres, in dem unser Fitnessstudio geschlossen ist, und überleben nur aufgrund der sagenhaften Unterstützung unserer Mitglieder. Wir wären schon froh, einfach wieder öffnen zu dürfen.“

Das Melker Studio „Atvero“ ist seit Längerem in Verhandlungen mit vielen Partnern bezüglich einer Standortvergrößerung – so auch mit dem Unternehmen SMK Holding & Kommunikationsg.m.b.H., welches eben als Kaufinteressent für das Lagerhausareal im Rahmen der Gemeinderatssitzung vorstellig wurde. „Das war auch Gegenstand des Tagesordnungspunkts und führte ohne genaue Kontrolle zur Falschmeldung“, mutmaßt Kreutzer. Vonseiten des Unternehmens SMK gibt es bis Redaktionsschluss keine Stellungnahme.