Andreas Willatschek: „Ich bin zuversichtlich“. Andreas Willatschek (FPÖ) über die Zukunft des Bades und die heurige Saison.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 07. April 2021 (04:57)
FPÖ-Stadtrat Andreas Willatschek ist der Vorsitzende des Bad-Ausschusses.

NÖN: Warum kam mit der Familie Hasic kein Neuvertrag zustande?

Andreas Willatschek: Ich dachte bis zur Gemeinderatssitzung, dass die Zusammenarbeit aufrecht bleibt. Ich war sehr verwundert, als der Bürgermeister das bei der Sitzung verkündete.

So verwundert, dass Sie – undalle anderen Mandatare – den Grund bei der Sitzung gar nichtwissen wollten?

Nach den Vertrags vorgesprächen, bei denen ich dabei war, war ich zuversichtlich, dass sie weiterhin das Bad betreiben werden. Es ist irrsinnig schade, die Familie Hasic und ihr Team haben als Betreiber gute Arbeit geleistet und ich bedanke mich für die gute Zusammenarbeit.

Es gibt jedenfalls jetzt keinen Pächter mehr, auch die Erneuerungsarbeiten stehen noch aus.

Aufgrund der Corona-Situation ist die finanzielle Lage für unsere Stadtgemeinde leider nicht besser geworden. Vorhaben, die nicht dem täglichen Erhalt der Öffentlichkeit dienen, wurden zurückgestellt – somit leidet darunter auch das Projekt „Stadtbad neu“.

Wird heuer in Pöchlarn geplantscht werden können? DieVoraussetzungen dafür sehen ja aktuell nicht so rosig aus.

Der Ausschuss Stadtbad arbeitet jetzt Lösungsansätze aus. Aktuell bin ich mit den Behörden in Kontakt, um die rechtliche Situation zu prüfen, wenn die Stadtgemeinde das Bad betreibt. Der Badesaison, abgesehen von den Corona-Vorgaben, blicke ich trotzdem positiv entgegen. Ich bin zuversichtlich, dass unser Stadtbad auch heuer geöffnet wird.