Regisseurin Gregor: „Magie ist zu spüren“. Leopold Kogler sprach mit Regisseurin Isabella Gregor über das Jubiläumsstück „Das weiße Rössl“ , das am Freitag, 3. Oktober, in der Festhalle Premiere feiert.

Von Leopold Kogler. Erstellt am 01. Oktober 2014 (07:04)
NOEN, Wustinger
Die Schauspielerin und Regisseurin Isabella Gregor inszeniert heuer das Lustspiel »Das weiße Rössl«.

NÖN: Was haben Sie sich gedacht, als Sie von Intendant Garschall gebeten wurden, die Regie der Jubiläumsproduktion „Das weiße Rössl“ zu führen?
Isabella Gregor: Ich habe mich sehr über das Angebot gefreut, dieses berühmte Singspiel mit seinen bekannten Ohrwürmern, Tanzeinlagen, und einer der schönsten Liebesgeschichten zum Jubiläum zu zeigen. Die Geschichte mit den großartigen Sängern und Menschen erarbeiten zu dürfen, die hier in Blindenmarkt engagiert sind, ist Freude und Anforderung pur.

„Nun verbinden wir alles miteinander – da werden die Probennächte oft lang“

Haben Sie Überraschungen vor? Es gibt einige magische Momente in dieser populären Operette.
Jede neue Fassung eines Stückes ist eine Überraschung. Und es wird wieder Neues zu sehen geben. Aber da kann ich nur sagen: hingehen – ansehen! Magie ist eines der intimsten Gefühle am Theater. Und wenn sie auf der Bühne stattfindet, zeigt sie uns das Leben.

Gewiss feilen Sie schon an den Details. Wie laufen die Vorbereitungen?
Wir sind gut in der Zeit mit unseren Vorbereitungen. Wir haben intensiv an den Figuren und Liedern gearbeitet. Nun sind wir in der Phase, unsere Arbeit mit dem Orchester, der Ausstattung und dem Licht zu verbinden. Da werden die Probennächte oft lang.

Was wünschen Sie den Herbsttagen Blindenmarkt für die nächsten fünf Jahre?
Ich wünsche den Herbsttagen großartige Künstler, tolle Produktionen, weiterhin Zuspruch und Unterstützung vom Publikum, die Fertigstellung der neuen Spielstätte, welche die Professionalität steigert, aber den Reiz der Herbsttage beibehält. Und dass die Herbsttage ein erfolgreiches Festival im Bereich Musiktheater bleiben.


Das weiße Rössl

Premiere: Freitag, 3. Oktober, um 19.30 Uhr in der Festhalle

Weitere Vorstellungen:

11., 18., 25. und 26. Oktober, 15 Uhr

5. und 12. Oktober, 17 Uhr

9., 10., 11., 17., 18., 24., 25. und 26. Oktober jeweils 19.30 Uhr

Mehr Infos: www.herbsttage.at