Loosdorf: Quehenberger & Co. kaufen Hofer-Zentrallager. Salzburger Investorengruppe kauft ehemaliges Hofer-Zentralager mit rund 15 Hektar. Hauptnutzer ist künftig Quehenberger Logistics. Der Wirtschaftsstandort Loosdorf wird damit abermals massiv aufgewertet.

Von Markus Glück. Erstellt am 09. April 2021 (11:55)
Usercontent, Paul Plutsch

Eine Salzburger Investorengruppe übernimmt das rund 15 Hektar große ehemalige Loosdorfer Zentrallager des Diskonters Hofer.

Hauptnutzer des Areals wird das Logistikunternehmen Quehenberger aus Salzburg sein, das bestätigt Rodolphe Schoettel, CFO und Managing Partner der Quehenberger Gruppe auf NÖN-Anfrage.

Teilflächen sollen laut Schoettel an Kunden und Partner weitervermietet werden. "Mit dieser Standorterweiterung können wir unsere Lagerflächen auf 660.000 Quadratmeter ausweiten", betont Schoettel. 

Für die Quehenberger Gruppe vereinfacht die direkte Anbindung an die A1 die Verteilung und verkürzt damit auch die Wege zwischen Hersteller und Kunden. Für die Gemeinde Loosdorf bedeutet die Übernahme durch Quehenberger Logistics, neben der Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen, auch eine nachhaltige Stärkung des Wirtschaftsstandorts.

Bürgermeister Thomas Vasku ist erleichtert, dass eine rasche Nachfolge gefunden wurde.
Gemeinde

"Ich glaube, man hat in der Region ein kleines Erdbeben vernommen, so groß ist der Stein, der mir vom Herzen gefallen ist. Ich bin sehr froh, dass wir in so kurzer Zeit einen Unternehmer für das ehemalige Hofer-Zentrallager gefunden haben", betont SPÖ-Bürgermeister Thomas Vasku. Für den Ortschef ist ein derartiger Deal gerade "in Zeiten, wie diesen, nicht selbstverständlich": Für den Wirtschaftsstandort Loosdorf es ist auch im Bezug auf die Kommunalsteuer sehr erfreulich", sagt Vasku. 

Laut Schoettel könnten im Endausbau bis zu 200 Arbeitsplätze am Standort in Loosdorf geschaffen werden. Die Vorarbeiten für die Verwendung des Standorts starten ab Mai, die Eröffnung ist für Anfang Juni geplant. 

Alle weiteren Details zur Übernahme lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Melker NÖN sowie im E-Paper.