So sieht der "Impf-Plan" im Bezirk Melk aus. Nach den ersten Covid-Impfungen in Pöchlarn werden heute (Dienstag) im Landespflegeheim Mank die Spritzen aufgezogen. Die NÖN hat den Überblick über den "Impf-Plan" in den Pflegeeinrichtungen des Bezirks Melk.

Von Denise Schweiger. Update am 29. Dezember 2020 (10:49)
Stefanie Pichler, Bewohnerin des Pöchlarner SeneCura Sozialzentrums, war die Erste im Bezirk, die die Spritze gegen Covid-19 verabreicht bekam: „Kurz und schmerzlos war‘s!“
SeneCura/Haslinger

Am Montagvormittag erhielt die 96-jährige Stefanie Pichler die erste Spritze gegen SARS-CoV-2 im Bezirk (die NÖN berichtete). Pichler wohnt seit rund zehn Jahren im Pöchlarner SeneCura. Die Impfdosen von Biontech/Pfizer trafen am Sonntag im Sozialzentrum in der Nibelungenstadt ein.

Helene Prirschl (95) und Stefanie Pichler (96) waren die ersten Bewohnerinnen des SeneCura Sozialzentrums Pöchlarn, die den Covid-Impfstoff erhielten.
Denise Schweiger

Neben Pichler wurden insgesamt 90 Bewohner und 30 Mitarbeiter geimpft. Hausleiterin Ulrike Blum und Werner Bernreiter, SeneCura-Regionaldirektor NÖ, freuen sich über die hohe Impfbereitschaft in Pöchlarn. „Das ist beachtlich! Seit Februar sind wir im Krisen-Modus. Wir freuen uns auf die Rückkehr zur Normalität.“

Mitte Jänner soll die zweite Etappe folgen, danach seien die Geimpften zu 95 Prozent vor Covid-19 geschützt.

Im Landespflegeheim Mank fällt heute (Dienstag) der "Impf-Startschuss", im Pflegezentrum Yspertal werden voraussichtlich am 12. Jänner die Spritzen gezückt. Für das PBZ Melk und das PBZ Ybbs sei laut NÖ Landesgesundheitsagentur noch kein genaues Datum definiert.