Hochwasserlage im Bezirk Melk entspannt sich. Im Bezirk Melk starten die Aufräumarbeiten. Ruprechtshofen besonders hart getroffen.

Von Markus Glück. Erstellt am 22. Juni 2020 (09:16)

Aufatmen im südlichen Teil des Melker Bezirks. Laut FF-Bezirksfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Anton Jaunecker hat sich über die Nachtstunden die Situation in den Hochwassergebieten in der Region Mank sowie im Bereich Blindenmarkt und Petzenkirchen zunehmend entspannt. "Die Feuerwehren sind bereits jetzt mit den Aufräumarbeiten beschäftigt", erläutert Jaunecker.

Einen Überblick über die Schäden in Ruprechtshofen hat sich in den Morgenstunden bereits VP-Bürgermeister Leopold Gruber-Doberer gemacht. Stark getroffen hat es dabei die Siedlung rund um das Melkfeld, den Schlachthof Grandits sowie die Kläranlage. "Auffallend ist, dass das Wasser stärker im Außenbereich ist, als beim Hochwasser 2009. Es hat sich aber gezeigt, dass sich das Sprengen der Eisenbahnbrücke im Jahr 2014 bewährt hat", bilanziert Gruber-Doberer. 

In Mank war wieder einmal der Bereich um den Fußballplatz des USC Mank geflutet. Die Mitglieder des USC und BVC leisteten enormes um die Überschwemmung von Vereinshaus und Plätzen zu beseitigen. Die Stadtgemeinde sorgte für die Verpflegung der Feuerwehrleute und der Helfer.

„Ein großes Danke an alle die rasch geholfen haben – ich bin stolz auf den Zusammenhalt in Mank“ bekräftigt Manks VP-Bürgermeister Martin Leonhardsberger, der ab Mittag im Einsatz war.

Bereits am Montagmorgen wurden Straßen und Geräte gereinigt und die Sandsäcke wieder eingesammelt. Ende der Woche starten die Schadenskommissionen, damit rasch und unbürokratisch Hilfe geleistet wird.

Getroffen hat das Unwetter auch das Firmenareal der Firma Kerschner. "Ein großes Lob an einige unserer Mitarbeiter die sofort reagiert haben und bis in die späten Abendstunden mitangepackt haben", erklärte das Unternehmen auf seiner Facebook-Seite.