Nach Rassismus-Vorwurf: Happy End für „Melker Murli“. Nach NÖN-Bericht entstand Hype um das Eis, Mehrheit findet Namen nicht rassistisch.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 09. August 2017 (11:13)
NOEN, FJ NÖ
Die Freiheitliche Jugend aus der Landesgruppe NÖ und der Bezirksgruppe rund um FP-Nationalratswahl-Regionalwahlkreis-Kandidat Richard Punz (4. v. v. l.) machte bei der „Bädertour 2017“ auch Halt in Melk. Dort verkosteten die Jung-Blauen den derzeit heiß diskutierten „Melker Murli“.

Kleines Eisstanitzel auf großer Reise: Nach dem Rassismus-Vorwurf schaffte es der Melker „Murli“ von der NÖN aus in österreichweite Zeitungen und sogar ins Radio.

Die Eiskreation mit Schokoglasur und Krokant lieferte auch ordentlich Gesprächsstoff in den sozialen Medien. Über 300 Kommentare poppten auf der NÖN-Facebook-Seite unter dem Beitrag auf.

"Überwältigende Solidarität der Kunden"

Was sagt die Familie Ebner vom Hotel „Zur Post“ zu dem Rummel um ihren Melker „Murli“?

„Wir haben damit absolut nicht gerechnet, aber der Zuspruch und die Solidarität der Kunden waren überwältigend“, zieht Margarete Ebner Bilanz. Für das in "Verruf" geratene Eisstanitzel gibt es nach den Anschuldigungen doch noch ein Happy End.

„Normalerweise verkaufen wir am Tag etwa zehn ‚Murlis‘. Seit dem Medienrummel gehen täglich um die fünfzig über die Theke. Dass wir jetzt etwa fünfmal so viele verkaufen, spricht doch für sich“, fällt Ebner ein Stein vom Herzen.

Und auch die Online-Umfrage auf NÖN.at lässt keine Fragen offen: 96,3 Prozent der Teilnehmer beantworteten die Frage „Melker ‚Murli‘: Seid ihr für Umbenennung?“ mit „Nein“.

Umfrage beendet

  • „Murli-Eis“: Seid ihr für Umbennung?