Die Bürde des zweiten Jahres. Über den verkorksten Saisonstart der SCU Kilb.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 20. August 2019 (01:26)

Dass Matthias Trattner und Johannes Sonnleitner kein leichtes Amt als Trainer in Kilb übernehmen würden, wusste das Duo bereits vor der Saison. Nun stehen die Kilber nach drei Spielen mit null Punkten da. Eklatant: Kein einziger Treffer ist der Truppe bisher gelungen.

Ein genauer Blick zeigt, dass sich zwar die Kilber mit Philipp Plank in der Offensive verstärkt hatten, aber sich das verletzungsbedingte Fehlen von Robert Gruberbauer noch schlimmer auswirkt, als zunächst vermutet wurde. Erschwerend für den Tabellenletzten kommt hinzu, dass aufgrund der Platzsanierung die ersten vier Spiele allesamt auswärts stattfinden. Als nächster Gegner wartet auch noch Retz, die in der letzten Saison auf dem dritten Platz landeten. Keine guten Vorzeichen, dass Trattner/Sonnleitner zum ersten Mal punkten. Auch wenn die Gegner für den Klassenerhalt noch kommen werden, ist das Selbstvertrauen schon leicht angekratzt.

Das zweite Jahr eines Aufsteigers ist meistens schwieriger, da die Aufstiegseuphorie verflogen ist. In Retz darf sich niemand zu viel erwarten. Entscheidend wird das erste Heimspiel gegen Scheiblingkirchen Ende August werden. Spätestens hier müssen die ersten Punkte her, sonst ist der Druck im Kampf um den Klassenerhalt bereits enorm hoch.