Es fehlt die Rentabilität. Walter Fahrnberger über das endgültige „Aus“ für die Donauuferbahn.

Von Walter Fahrnberger. Erstellt am 11. Juni 2014 (07:30)

Die Donauuferbahn ist im Bezirk Geschichte. Nach der Einstellung des Personenverkehrs vor einigen Jahren war eine mögliche Revitalisierung des Gütertransportes auf der Schiene zwischen Persenbeug und Weins der letzte Funken Hoffnung, um den Schwerverkehr Richtung Westen auf der in Oberösterreich noch betriebenen Bahn weiterführen zu können.

Seit der Vorwoche ist dieser Funken erloschen. Trotz einer prinzipiell positiven Machbarkeitsstudie wurden die Pläne des Hartsteinwerks Loja verworfen. Die Investitionskosten wären zu groß. Die Förderung vom Land NÖ zu klein.

Was nicht verwundert. Schon bei der Übernahme der Bahn 2010 hat das Land eine Fortführung des Schienenverkehrs nicht beabsichtigt. Einzig das Teilstück zwischen Krems und Emmersdorf sollte für touristische Zwecke erhalten bleiben.

Man kann es drehen und wenden, wie man will. Es fehlt in diesem Bereich die Rentabilität einer Bahnstrecke. Das können viele Nostalgiker im Personenverkehr nicht ändern. Und ein Unternehmen alleine schon gar nicht.