Hoffnung auf dem Schlachtfeld. Über die Schritte, die nach der Flut im Bezirk folgen müssen.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 21. Juli 2021 (05:24)

Es sind Bilder, die betroffen machen. Innerhalb weniger Stunden ist das zerstört, was man sich über Jahre aufgebaut hat: Das Unwetter hat den gesamten Bezirk getroffen, Aggsbach-Dorf besonders hart. Der Ortsteil wurde zum Katastrophengebiet ernannt – und er gleicht auch einem Schlachtfeld. Aber die Betroffenen sind im Kampf gegen die Folgen der Starkregenereignisse nicht alleine. Auf die Flut folgt die Welle der Solidarität: Nachbarn, Freunde und Familie packen gemeinsam an, die Einsatzkräfte rücken aus, man hält zusammen.

Solche verheerenden Regenfälle wird man nie zur Gänze – und vor allem nicht überall – kontrollieren können. Dort, wo man eingreifen kann, ist es aber unabdingbar. Wie etwa in Ruprechtshofen und St. Leonhard, wo schon seit langem gefordert wird, dem Melkfluss und der Mank mehr Platz zu geben. Tut man das nicht, sucht sich das Wasser einen Weg. Wie das in den schlimmsten Fällen enden kann, hat man diesen Sonntag gesehen.