Beweis und Chance zugleich. Über die hoffnungsvolle Zukunft im Rudersport.

Von Michael Bouda. Erstellt am 29. Juli 2020 (00:04)

Im September wartet das Highlight im Nachwuchsrudersport: die U19-Europameisterschaft in Belgrad. Der Höhepunkt im bisher so wettkampfarmen Coronajahr geht dabei beachtlicherweise mit zwei Athletinnen aus dem Bezirk über die Bühne: Die 18-jährige Clara Berger und die 16-jährige Emma Gutsjahr, beide im Förderkader des Landes Niederösterreich, werden Österreich in der serbischen Hauptstadt vertreten.

Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Sowohl beim Union Ruderverein Pöchlarn als auch bei der Ruder Union Melk wird seit Jahren konsequent auf den Nachwuchs gesetzt. Eine Arbeit, die mit Gutsjahr und Berger zwei Nachwuchsaushängeschilder hervorgebracht hat – und Hoffnungen für die Zukunft des österreichischen Rudersports.

Eine Medaille bei der Junioren-Europameisterschaft wäre schon als Sensation zu werten. Aber alleine die Tatsache, sich qualifiziert zu haben, spricht für die beiden Talente aus Pöchlarn und Melk. Zudem bietet das Großevent in Belgrad wertvolle Wettkampferfahrung, von der Berger und Gutsjahr nur profitieren können.

Nun bleibt zu hoffen, dass Corona der Veranstaltung nicht doch noch einen Strich durch die Rechnung macht. Gutsjahr und Berger haben es sich verdient, sich mit der Elite des Kontinents zu messen.