Ein Versprechen für die Zukunft. Über das neue Trainergespann des SC Melk.

Von Michael Bouda. Erstellt am 28. Januar 2020 (01:53)

Die Katze ist aus dem Sack. Und sie heißt: Vahid Kapidzic. Der 37-Jährige wird ab sofort vor allem in der Melker Reserve, als Co-Trainer aber auch in der Kampfmannschaft, die Fäden im Schuberth-Stadion ziehen.

Den Melkern ist damit die perfekte Ergänzung gelungen. Mit Christian Stumpfer ist ein junger ambitionierter Coach und dennoch ein Vereinsurgestein im Traineramt. Er kennt den SC Melk in- und auswendig, kennt die Spieler, die Strukturen. Kapidzic bereichert die Löwen nun auf zweifache Weise.

Zum einen nimmt er seine Erfahrung mit nach Melk, um die Kampfmannschaft weiter zu professionalisieren. Zum anderen bringt er seine Expertise auch in der Reserve ein, was den Plan der Melker, selbst ausgebildete Spieler heranzuziehen, weiter unterstreicht. Und schnürt Kapidzic im Zweierteam dann tatsächlich die Fußballschuhe, kann er den jungen Spielern noch mehr den notwendigen Halt geben, damit sich diese entfalten können und ehestmöglich den Sprung in die Kampfmannschaft schaffen.

Das sind gute Aussichten – fürs bevorstehende, schwierige Frühjahr wie darüber hinaus. Die Löwen haben mit der Mischung aus langjähriger Vereinskenntnis und neuem Impuls von außen ein Versprechen für die Zukunft abgegeben.