Erstellt am 28. Dezember 2016, 05:00

von Markus Glück

Eine eigene FP-Linie fehlt. Markus Glück über die Suche nach Themen der Melker FPÖ.

Es wirkt, als ob die FPÖ in der Bezirkshauptstadt kein anderes Thema als die Flüchtlinge und die daraus entstehenden Kosten hat. Beinahe keine Gemeinderatssitzung im Jahr 2016 verging, ohne einen Antrag oder eine Wortmeldung zum scheinbaren FP-Lieblingsthema.

Als in der letzten Sitzung abermals die Kosten für die Mindestsicherung von der FP aufs Tapet gebracht wurden, folgte eine lückenlose Aufklärung von VP-Stadtchef Thomas Widrich; zufrieden war die FPÖ dennoch nicht. Da kommt Verständnis auf, dass die anderen Fraktionen derzeit enorm verstimmt auf das Vorgehen der FPÖ reagieren und die Grünen die FP-Politik als „abscheulich“ bezeichnen. Zu viele Anträge stammen von der Landes- und Bundespartei, eigene Anträge von der Stadtpartei sind selten.

Mit dem derzeitigen Vorgehen muss die FPÖ aufpassen, nicht nur als Handlanger der Landes- und Bundespartei aufzutreten und dabei die eigentlichen Ziele einer Oppositionspartei, das Aufzeigen von Problemen und das Arbeiten für die Melker Bevölkerung, aus den Augen zu verlieren.