Erste wichtige Schritte gesetzt. Über den Startschuss für die Neugestaltung der Au.

Von Markus Glück. Erstellt am 16. April 2019 (05:00)

Die Einführung des Busbewirtschaftungssystems in der Wachau ist nach den monatelangen Diskussionen über die Kosten des Tourismus ein logischer Schritt. Ein Schritt, der ein Jahr vor der Gemeinderatswahl am wenigsten Aufschrei verursacht. Anders wäre es bei einer allgemeinen Brückenmaut verlaufen.

Der Schulterschluss aller Wachau-Gemeinden hilft aber vor allem der Stadt Melk, die finanziell alles andere als auf Rosen gebettet ist. Der Gemeinderatsbeschluss zur Sanierung der Brücke über den Donauarm sowie zur Einführung der Buspark-Gebühren ist aber vielmehr auch ein Startschuss für die komplette Neugestaltung des „Inselareals“.

Pläne dafür geistern seit Jahr(zehnt)en durch die Stadt. Jetzt werden mit dem Bau der Brücke und dem Lückenschluss beim Radweg erste wichtige Schritte gesetzt. Und wer weiß: Vielleicht erfüllt sich danach auch der lang gehegte Traum von einem längst versprochenen, modernen Schifffahrtszentrum nach Kremser Vorbild.