Freiwillige sind der Rettungsring. Markus Glück über die Flüchtlingsarbeit der Vereine.

Von Markus Glück. Erstellt am 01. August 2017 (05:00)

Während die einen von Panzern auf der Brenner-Grenze philosophieren und die nächste Flüchtlingswelle über das Mittelmeer bereits angerollt ist, baden im Hintergrund zahlreiche Freiwillige die Fehler und Folgen der Flüchtlingskrise 2015 aus.

Vielerorts aus dem Blickfeld der Medienlandschaft und damit auch der Öffentlichkeit verschwunden, sind es gerade diese Freiwilligen, die für die Integration der oft vergessenen Flüchtlinge sorgen.

Ohne Vereine, wie etwa dem Ybbser Verein „Vielfalt nutzen“, würde die Integration in Österreich der Tausenden zuletzt zugewanderten Flüchtlinge zum Erliegen kommen. Die ohnehin hohen Hürden und das lange Warten auf offizielle Deutschkurse wird von Freiwilligen abgefangen. Klar, dass dabei bei manchen der Frust über zähe Behördenvorgänge und lange Bürokratiewege tief sitzt.

Zudem müssen sich einige auch für ihre Arbeit rechtfertigen, da der Begriff Flüchtling alles andere als positiv besetzt ist. Dabei hätten sich gerade diese Freiwilligen, ohne die das Vorhaben Integration untergehen würde, höchstes Lob verdient.