Erstellt am 12. Juni 2018, 05:00

von Jutta Streimelweger

Letzte Hoffnung für Bahntrasse. Jutta Streimelweger über den letzten Hoffnungsschimmer für die Donauuferbahn.

Die Zukunft der Donauuferbahn-Trasse scheint besiegelt. Was in Hofamt-Priel im Mai mit dem Abriss einer Eisenbahnbrücke begann, wurde nun in Granz im Gemeindegebiet von Marbach fortgesetzt. Doch dagegen macht die Initiative Verkehrswende NÖ mobil – ein Abbruchstopp wird gefordert. Ein Aufschub gelang bereits einmal, nun hoffen die Donauuferbahn-Befürworter auf ein zweites Wunder.

Dieses Mal gibt es auch einen konkreten Hoffnungsschimmer am Horizont: das Hartsteinwerk Loja. Bei einer Besprechung forcierte das Werk den Transport über die Schienen. Gewiss ist aber noch nichts: Die Loja hatte zuvor bereits Interesse bekundet, bisher scheiterte das aber an der Finanzierbarkeit.

Kommt es nun aber doch dazu, dass Bahnschotter auf den Gleisen transportiert wird, könnte sich das Blatt für die Donauuferbahn noch wenden. Wird das aber nichts, stehen die Abrissgegner wortwörtlich vor den Trümmern ihrer Protestaktion. Aber wie einer von ihnen sagte: „Wer kämpft, der kann verlieren. Wer nicht kämpft, der hat schon verloren.“