Melk

Erstellt am 23. Oktober 2018, 05:00

von Markus Glück

Medienfreiheit als höchstes Gut. Markus Glück über den Zugang mancher Lokalpolitiker zu Medien.

Die NÖN ist als regionales Medium die wichtigste Informationsquelle für die Geschehnisse im Bezirk. Sie ist dabei Sprachrohr für Bürgermeister, aber auch für Oppositionspolitiker und Kritiker. Für uns Journalisten ist es wichtig, mit einem unabhängigen und kritischen Blick auf Ereignisse zu blicken – das gilt auch für die „Causa Jungbunzlauer“. Dabei muss klar sein: Die NÖN-Berichterstattung ist weder käuflich noch durch Druck beeinflussbar.

Warum diese Zeilen? Es ist nicht nur FP-Innenminister Kickl, der ein gespaltenes Verhältnis zur Medienfreiheit hat, es sind auch so manche Politiker im Bezirk, die die Sache mit den unabhängigen Medien noch nicht ganz verstanden haben. Nur positive Nachrichten über eine Gemeinde zu veröffentlichen, sich den Journalisten, mit dem man spricht, auszusuchen und dafür ein Abo nicht zu stornieren oder bei Informationen der Erste zu sein, sind alles Dinge, auf welche die NÖN nie eingehen wird. Allein solche Angebote zeigen ein bedenkliches Verständnis von Medienfreiheit, welches gerade bei Politikern fehl am Platz ist.