Mit Widerstand ist zu rechnen. Markus Glück über die Schottertransporte in Ybbs.

Von Markus Glück. Erstellt am 14. August 2018 (05:00)

„Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann“, sagte der Industrielle Robert Bosch in seinen Lebenserinnerungen. Ein Zitat, welches sich wohl auch VP-Mandatar Karl Moser dieser Tage in Erinnerung rufen wird. Während er bei der SPÖ Panikmache wegen der Schottertransporte von Neusarling nach Wieselburg ortete, verkündete er stolz, dass diese nicht kommen werden.

Das Aufatmen in der leidgeplagten Neusarlinger Bevölkerung war dabei nur kurz hörbar. Während diese sich jetzt zumindest die Anlieferung ersparen, ärgern sich Bürger und Politiker, darunter auch Mosers Ybbser Parteifreunde, dass nun 15 Monate Dutzende Schotter-Lkw durch das Stadtgebiet durchbrettern. Wie schon in Neusarling wirft sich auch jetzt SP-Stadtchef Alois Schroll vor die Bevölkerung und verspricht Widerstand.

Widerstand, der sich auf den aufkeimenden Wahlkampf im kommenden Jahr auswirken könnte. Sicher ist, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist und, dass die verkehrsgeplagten Wieselburger für ihre Umfahrung dringend Schotter benötigen.