Nicht unnötig mit Feuer spielen. Raimund Bauer über die Verpflichtung der Legionäre in Petzenkirchen.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 16. Januar 2018 (05:00)

Endlich hat es geklappt. Der SV Petzenkirchen/Bergland präsentierte zwei neue Legionäre. Der 1.-Klasse-West-Verein wollte bereits vor Weihnachten ein neues Duo präsentieren. Doch nach einigen Verhandlungsrunden und Absagen sprangen nun die beiden Slowaken Marek Matias und Michal Habai heraus.

Vor allem von Michal Habai erwarten sich die Petzenkirchner einiges. Der 32-Jährige schnürte immerhin als Profi in der zweiten schottischen Liga seine Fußballschuhe. Er soll der Defensive den nötigen Rückhalt geben. Marek Matias soll das Offensivspiel der Schweighofer-Elf beleben. Die Statistik bei Ex-Klub Neulengbach spricht zwar nicht für einen Torjäger, doch das kann sich in Petzenkirchen ja noch ändern.

Dass nach der schlechten Erfahrung im Herbst mit Hulak und Roznik abermals zwei Legionäre geholt wurden, liegt auf der Hand. Denn nicht nur die zwei Slowaken verließen den Klub, sondern auch die Stützen Daniel Olbrich und Stefan Großberger. Zwar ist der Vorsprung auf die Nachzügler St. Georgen/Y. (sieben Punkte) und Waldhausen (elf Punkte) beruhigend, doch frei von Abstiegssorgen sind die Petzenkirchner nicht. Im Herbst war das Ziel auch der Kampf um den Titel und nicht Rang zehn. Somit sind die Verpflichtungen notwendig, um nicht unnötig mit dem Feuer zu spielen.