SP-Kampf gegen schwarze Front. Über das Farbenspiel beim neuen Betriebsgebiet in Melk.

Von Markus Glück. Erstellt am 08. Oktober 2019 (05:00)

Die Verbindung zwischen Melk und Loosdorf ist derzeit gestört. Nach der Diskussion um die gemeinsame Musikschule fühlt sich Loosdorf beim interkommunalen Betriebsgebiet außen vor gelassen. Fünf von sechs Nachbargemeinden, alle VP-dominiert, wurden von Melks VP-Stadtchef Strobl kontaktiert. Einzig das rot-geführte Loosdorf wurde ignoriert. Strobl bedauert zwar, nicht gewusst zu haben, dass Loosdorf keine eigenen Betriebsgründe mehr habe – so recht glauben will das in Loosdorf hinter vorgehaltener Hand aber niemand.

Loosdorfs Ortschef Vasku wurde erst durch einen NÖN-Artikel auf das Projekt aufmerksam und muss jetzt als Bittsteller hoffen, gnädigerweise vorsprechen zu dürfen. Gelingt der Einlass ins Projekt – was bezweifelt werden darf –, könnte sich ausgerechnet Loosdorf aufgrund seiner Finanzkraft im schwarzen Prestigeprojekt den größten Brocken sichern. Ein Umstand, der bereits jetzt in den VP-Gemeinden für Stirnrunzeln sorgt.