Vier Fäuste für ein Halleluja. Über das neue Trainergespann beim SCU Kilb.

Von Michael Bouda. Erstellt am 09. Juli 2019 (01:00)

Aus ein mach zwei: So war es beim SCU Kilb nun. Seit dem Frühjahr war festgestanden, dass Matthias Trattner den noch jungen 1. Landesligisten coachen wird. Jetzt ist klar: Er wird es zu zweit machen – zusammen mit Hannes Sonnleitner.

Zwei Trainer zu haben, bedeutet freilich, sich abstimmen zu müssen, auch einmal zurückzustecken, wenn es um die Umsetzung der eigenen Ideen und Pläne geht. Und diese Ideen und Pläne müssen in Niederösterreichs höchster Spielklasse mehr Hand und Fuß haben als im restlichen Unterhaus.

Fakt ist aber auch, dass sich Trattner und Sonnleitner bestens kennen. Und, wie beide betonen, seit jeher auf einer Wellenlänge sind. Trattner als der Jungcoach, der, bei allen Verdiensten von Meistertrainer Dietmar Wieser, noch einmal frischen Wind in das Waldstadion bringen kann. Als hoch engagiert, akribisch und Fußball liebend kennt man den bald 30-Jährigen. Sonnleitner, 44, bringt die nötige Erfahrung mit, ob von seiner langjährigen Tätigkeit im LAZ Wieselburg, als 2.-Klasse-Meistertrainer bei Waidhofen oder – und das ist nicht unerheblich – eben beim SCU Kilb.

Kilbs Plan war es von Beginn an, in der Landesliga Fuß zu fassen. Mit dem Gespann Trattner/Sonnleitner, steht diesem Plan nichts im Weg.