Von Sieg zu Sieg „gestürmt“. Über den erfolgreichsten Bezirksläufer 2020.

Von Michael Bouda. Erstellt am 18. November 2020 (00:19)

Was haben die Donauwarte Krems, der Gipfel des Annabergs und das St. Pöltner Landhaus gemeinsam? Sie alle waren Orte, an denen Mario Sturmlechner 2020 ganz oben am Stockerl stand.

Das Lauf-Ass des LC Mank konnte aufgrund der Coronapandemie erst verspätet in die Wettkampfsaison starten, ließ sich vom Virus aber nicht bremsen – im Gegenteil. Elf Gesamtsiege, zwei Landesmeistertitel und zwei Goldmedaillen als Österreichischer Meister, um nur einige zu nennen: „Sturmi“ holte im Coronajahr 2020, was es zu holen gab. Dass es da nichts mit einem Start beim New-York-City-Marathon wurde, ist schade, aber zu verkraften.

Den Manker zeichnete Beharrlichkeit aus – beim Training genauso wie beim Abwarten, ob und wie der nächste Wettkampf stattfinden kann. Sturmlechner hat aus der schwierigen Situation das Beste gemacht – und sich belohnt. Mit seinem Antrieb und Plänen für 2021, inklusive Ultramarathon, darf dem Auftakt der neuen Laufsaison schon entgegengefiebert werden.