Vorschlag als Denkanstoß. Markus Glück über das Verkehrsproblem der Stadt Ybbs.

Von Markus Glück. Erstellt am 22. Januar 2019 (05:00)

Mehr als 16.500 Fahrzeuge durchqueren täglich das Ybbser Stadtgebiet. 2.000 davon sind Lkw – und diesen sagt SP-Stadtchef Schroll jetzt den Kampf an. Immer wieder klagt die Bevölkerung über die Verkehrslawine und das steigende Lkw-Aufkommen.

Und während die Entschärfung des Nadelöhrs beim Schulzentrum „nur“ in Hinsicht auf die Sicherheit Verbesserung bringt, wäre das von Schroll gewünschte Lkw-Verbot von Grein bis durch das Ybbser Stadtgebiet eine wirkliche Entlastung. Bekommt Schroll für seinen Vorstoß den (unrealistischen) Sanktus des Landes, würde nördlich der Donau von Grein bis Krems ein Lkw-Fahrverbot gelten.

Wohin also mit dem Lkw-Verkehr abseits der Mautflüchtlinge? Als Alternative böte sich die Strecke über Ardagger zur A1 an. Ein Umstand, der die dortige Bevölkerung aufschreien lassen würde. Ein Beispiel für das oft zitierte Floriani-Prinzip. Schrolls Vorstoß ist dennoch wichtig. Er sollte als Startschuss für eine überregionale Diskussion genutzt werden.