Warum nicht d’rüber reden?. Über die Geheimnistuerei um eine mögliche Welterbegebühr.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 28. Oktober 2020 (03:16)

Die Wachau steht ja eigentlich gern in den Schlagzeilen, würde man meinen. Weltbekannte Weinberge, weltbekannte Weine. Der Medienrummel vor zwei Jahren um ein mögliches „Eintrittsgeld“ für Wachau-Besucher schien aber nicht gefallen zu haben.

Dabei ist die Idee, eine Abgabe für Regionen mit Touristenmagnet einzuführen, erstens nicht neu und zweitens verständlich: Wo Touristenmassen, da auch Schatten. Über einen Gemeinderatsbeschluss Emmersdorfs und einen NÖN-Bericht kam der erste Ansatz für so eine Abgabe an die Öffentlichkeit. Die Verwunderung und die Reaktion aus der Wachau und dem Land Niederösterreich (Tenor: „Nichts dergleichen ist geplant“) verwundert. Vor allem, wenn dann ein Schreiben auftaucht, in dem sehr wohl über so eine Gebühr sinniert wird.

Schlichtweg zu sagen, dass es eine Idee gibt, die aktuell wachau-intern zur Diskussion steht, hätte ja nicht wehgetan. Warum also nicht d’rüber reden?