Wo bleibt der Nikolaus?. Über die „ewige Baustelle“ Georg-Prunner-Platz.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 16. Juli 2019 (05:00)

Nach über zwei Jahren findet die Neugestaltung des Georg-Prunner-Platzes in Emmersdorf endlich ein Ende – und dennoch herrscht keine Ruhe.

Die „ewige Baustelle“, wie sie genannt wird, kam nicht ohne Grund zu ihrem Namen: Gezanke zwischen Politikern und Künstler, verschobene Eröffnungstermine, Planänderungen – jetzt auch noch Mängel. Wie überfordert die Gemeinde mit dem Projekt zu sein scheint, zeigt die Tatsache, dass so manch Gemeinderat selbst aktuell nicht weiß, wie der Platz aussieht. Aber kritisiert: VP-Vize Hochratner und Grünen-Mandatar Wallner fordern vehement den versprochenen Bücherschrank, der aber eigentlich längst installiert ist.

Der Georg-Prunner-Platz sollte ein Ort des Miteinanders sein – indes hängt ein Schatten der ewigen Streitereien über ihm. Ins Bild passt auch, dass die Eröffnung im Dezember bei der Nikolausfeier und nicht mit einem eigenen Fest stattfindet. Vielleicht schafft die besinnliche Zeit endlich Frieden für den Platz.