Ybbs und Melk sind gewappnet. Über die Trainerwechsel in Ybbs und Melk.

Von Michael Bouda. Erstellt am 15. September 2021 (04:07)

Auseinandergehn ist schwer. Das weiß, frei nach der österreichischen Band Wanda, jeder, der hier sitzt, zu sehr. In der 2. Landesliga West wissen das derzeit die beiden Trainer Johannes Riesenhuber und Christian Stumpfer nur zu sehr. Ybbs hat sich überraschend von Riesenhuber getrennt, Melk nicht minder plötzlich von Stumpfer – beide hatten direkt vor ihren Trennungen Erfolg. Dass weder Riesenhuber noch Stumpfer erfreut sind, ist verständlich.

Und dennoch sind die Entscheidungen aus Vereinssicht nachvollziehbar. Sowohl Ybbs als auch Melk hatten sich mehr erwartet. Und da ist der Trainerposten bekanntlich jenes Rädchen, an dem am leichtesten gedreht werden kann.

Die Aufgabe ist da wie dort beachtlich. Rückkehrer Christian Haabs soll den Ybbsern jenes Siegergen einimpfen, das sie auf absehbare Zeit in die 1. Landesliga bringt. Haabs‘ Erfahrung und die Kombination mit Hannes Sonnleitner sind dafür vielversprechend. Genadi Petrov soll, wie in seiner ersten Amtszeit, Melk in der 2. Landesliga halten. Erst recht nach seinem Engagement beim Profiverein Horn ist ihm das zuzutrauen. Der Druck ist groß. Ybbs und Melk haben sich dafür gewappnet.