Schwierig bis zum Winter. Friedrich Brandstetter über den Rauswurf von Trainer Wolfgang Reissner.

Von Friedrich Brandstetter. Erstellt am 11. September 2018 (05:00)

Nach gut einer Saison beim SV Pöchlarn ist für Trainer Wolfgang Reißner Schluss. Der Klub aus der 1. Klasse West zog nach den letzten Ergebnissen die Konsequenzen. Da half auch das gute letzte Spieljahr mit Tabellenrang fünf nicht.

Ein Grund für die Entlassung liegt aber auch an der nicht nachvollziehbaren Transferpolitik. Mit Roman Cihal wechselte ein tschechischer Legionär auf Empfehlung von Torhüter Lubomir Dubec. Gesehen hat den angeblichen Angreifer jedoch zuvor niemand. Die Leistungen waren überschaubar.

Da brachten auch die letzten zwei Tore gegen Winklarn nichts. Auch der zweite Neo-Legionär Jan Sipka erfüllte bisher nicht die in ihn gesetzten Erwartungen. In den ersten Meisterschaftsspielen fehlte er aufgrund seines Einsatzes im tschechischen Futsal-Nationalteam.

Bei seinen letzten beiden Auftritten war ihm das Bemühen nicht abzustreiten, doch als Legionär mit Torgarantie entpuppte er sich noch nicht. Da aber zumeist nicht die Spieler als erstes gehen müssen, sondern mit dem Trainer das schwächste Glied, trennten sich die Nibelungenstädter von Reißner. Der Kader hat sich nicht verändert. Dadurch werden es die Pöchlarner auch unter dem neuen Trainerduo Schrampf/Brandstetter schwierig haben.