Alles richtig gemacht. Über das Transfertreiben in der Landesliga.

Von Michael Bouda. Erstellt am 11. Februar 2020 (02:25)

Die Wintertransferzeit ist zu Ende. Bei den Landesligisten des Bezirks ist aber doch fast jeder sprichwörtliche Stein auf dem anderen geblieben. Und das aus gutem Grund.
Ohne einen einzigen Neuzugang wird Kilb die Rückrunde der 1. Landesliga bestreiten. Damit unterscheidet sich der SCU nicht nur von Klubs wie Schrems, Zwettl oder Spratzern, sondern hat auch einen entscheidenden Vorteil: Die Mechanismen, die das Trainergespann Trattner/Sonnleitner seinem Team seit Saisonbeginn beigebracht hat, können weiter greifen, ohne neue Spieler integrieren zu müssen, kann man im Waldstadion nahtlos an den gegen Ende erfolgreichen Herbst anschließen.

Weit entfernt von einer Transferlawine waren auch Ybbs und Melk in der 2. Landesliga West. Unterm Strich wird im Frühjahr jeweils derselbe Mannschaftskern am Platz stehen – mit gezielten Verstärkungen. Punkte, die der ASK im Herbst knapp liegen ließ, sollten mit Rass, Avdic und Ademovic deutlich leichter geholt werden können. Und bei den Melker Löwen scheint Gregora jener neue Innenverteidiger zu sein, mit dem man sich gegen den Abstieg stemmen kann. Die drei Landesligisten des Bezirks haben alles richtig gemacht.