Dichter Nebel mit Lichtblicken. Über Erwartung und Realität bei Mank und Leonhofen.

Von Michael Bouda. Erstellt am 22. Oktober 2019 (02:52)

Der stellenweise dichte Nebel zeigt es an: Es ist Ende Oktober und damit nähert sich auch die Herbstmeisterschaft ihrem Ende. Dichten Nebel gibt es in dieser Phase vor allem beim FC Leonhofen. Sieben Zähler nach neun Runden, nur ebenso viele geschossene Tore müssen beim derzeitigen Elften der 1. Klasse West/Mitte die Alarmglocken läuten lassen.

Für die Leonhofner ist es ein Dé­jà-vu. Die Hinrunde der vergangenen Saison schloss der FCL auf dem elften Tabellenrang ab. Nach einem guten Frühjahr stockte man im Sommer personell auf. Damals wie heute sind aber viele Ausfälle das Hauptproblem.

Lichtblicke im herbstlichen Nebel gibt es dagegen beim USC Mank. Nach dem Schnitt im Sommer mit Trainerwechsel und stark verjüngter Mannschaft waren die Erwartungen gering. Die jüngsten zwei Partien verlor der USC, mit zwölf Zählern am Konto ist die Lage aber akzeptabel. Viel mehr Spielraum als Leonhofen haben aber auch die Manker nicht. Das Wort „Klassenerhalt“ schwebt über beiden Vereinen.

Umso mehr Spannung verspricht das kommende Wochenende, wenn Mank Leonhofen zum Derby bittet. Ein Unentschieden hilft Mank mehr, auf Punkte ist man aber da wie dort angewiesen. Am Samstagabend könnte sich für einen der beiden Vereine der Nebel lichten.