Die Lorbeeren vom Jauerling. Über Roland Dallingers Abschied aus Maria Laach.

Von Michael Bouda. Erstellt am 13. Januar 2021 (02:47)

Aller Anfang ist schwer. Dieses Sprichwort trifft auf Roland Dallinger nur bedingt zu. Gleich in seiner ersten vollen Saison als Trainer, 2018/19, kürte er sich mit dem SV Jauerling zum Vizemeister der 2. Klasse Yspertal. Die Corona-Abbruchsaison 2019/20 beendeten die Maria Laacher auf Rang acht, im vergangenen Herbst war ihnen mit nur einem Punkt zum Schluss die rote Laterne beschieden.

Auch wenn die Ergebnisse zuletzt nicht mehr passten, Dallinger bewies stets sein Engagement. Noch vor der Leitung der Kampfmannschaft agierte er als Jugendtrainer. 2016 hängte er seine Schuhe in der „Ersten“ an den Nagel, schnürte diese dafür aber bis zuletzt weiter in der Reserve. Auch, um in Anbetracht von Personalmangel zu helfen. Stichwort Hilfe: Im Oktober 2019 wechselte sich der Coach beim Halbzeitrückstand von 0:4 gegen Yspertal ein, um sein Team zu unterstützen.

Die Trendwende gelang nicht mehr – die Partie ging 1:10 verloren. Und auch als Coach hätte sich Dallinger wohl gerne mit einem besseren Tabellenplatz verabschiedet. Wo auch immer es den 35-Jährigen aber nach seiner Pause als Nächstes hinzieht: Seine Lorbeeren vom Jauerling nimmt Dallinger mit.