Fußbälle ins Kinderzimmer!. Über neue Ambitionen im Nachwuchsbereich.

Von Michael Bouda. Erstellt am 21. Oktober 2020 (01:37)

Es gab schon attraktivere Zeiten für den Fußball. Und das ist nicht nur auf das Dauerthema Corona bezogen. Gerade im Nachwuchsbereich kämpfen viele Vereine im Bezirk, Sarling musste den Kampfmannschaftsspielbetrieb einstellen, weil zu wenige eigene Spieler nachgekommen waren.

Smartphones und Tablets haben nicht nur die Erwachsenenwelt eingenommen, sondern vor allem auch die Kinderzimmer. „König Fußball“ ist bei vielen Familien in den Hintergrund getreten – wo früher noch gepasst und gedribbelt wurde, wird nun gewischt und getippt.

Umso wichtiger ist es deshalb, bereits die Jüngsten für den Fußball zu begeistern und in einem Verein groß werden zu lassen. Kilb, Bischofstetten, Leonhofen und die Gemeinde Hürm gehen mit ihrer neuen Zusammenarbeit diesen Weg. Sie ist eine Chance, schon die Fünf- bis Achtjährigen in den Volkssport hineinwachsen zu lassen.

Eine derartige Kooperation mit all ihren Trainingsmöglichkeiten hat ungleich mehr Anziehungskraft, als es ein einzelner Verein hätte. Und Hürm, die einzige Gemeinde in der Region Mank ohne Fußballverein, kann erst recht nur davon profitieren, wenn die Kinder eine attraktive Alternative zu Smartphone und Co. haben.