Kilb , Ybbs an der Donau , Melk

Erstellt am 11. Februar 2019, 16:01

von Michael Bouda

Kontinuität statt Umbruch. Michael Bouda über das rege oder auch nicht so rege Treiben am Transfermarkt.

Mit einer überdurchschnittlich guten Ausgangslage in der Tabelle sind weder Kilb, Ybbs noch Melk gesegnet. Und doch verbindet die drei höchsten Bezirksvereine ein weiteres Merkmal: Sie setzen allesamt auf Kontinuität statt auf Umbruch.

Während es bei einigen der jeweiligen Ligakonkurrenten regelrechte Aderlässe gab – gepaart mit einer Flut an neuen Spielern –, blieb es vor allem in Kilb und Melk lange ruhig. Schon beinahe zu ruhig. Umso lauter waren die Kracher, für die sie insbesondere mit Kevin Hinterberger und Paul Scharner zum Ende der Transferzeit hin sorgten. So laut der Knall da wie dort war, so ruhig ist es dennoch unter der Oberfläche geblieben: Sowohl Dietmar Wieser als auch Genadi Petrov können auf ein intaktes Team vertrauen, das mit den Verpflichtungen jeweils an Qualität gewonnen hat.

Bei der Elf von Christian Maurer stellt sich die Lage ähnlich dar.

Der Preis einer eingespielten Mannschaft ist unbezahlbar – gerade, wenn im Kampf um den Klassenerhalt das psychische Element zum Tragen kommt. Zusammen mit den punktuellen Verstärkungen sollte es für Kilb, Ybbs und Melk auch am Ende der Saison Kontinuität statt Umbruch heißen.