Trainereffekt auf Raten. Raimund Bauer über den Trainerwechsel beim FC Leonhofen.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 20. September 2016 (04:15)

Ein Punkt nach vier Runden. So lautete die Bilanz des FC Leonhofen in der 1. Klasse West/Mitte. Eine Ausbeute mit der sich der ambitionierte Verein nicht zufrieden geben konnte. Vor allem nachdem im Sommer mit Peter Kruty, Martin Pulkert und Markus Trattner drei erfahrene 2. Landesliga-Kicker aus Kilb kamen.

Auch der Vorstand gab mit Rang fünf und einer stetigen Weiterentwicklung der Mannschaft ein anderes Ziel aus. Somit musste nun das schwächste Glied in der Kette seinen Hut nehmen. Nach viereinhalb Jahren als U23- und Kampfmannschafts-Trainer trennten sich die Wege von Mario Gally und dem FC Leonhofen. In seiner Zeit kamen zahlreiche Nachwuchskicker in die Kampfmannschaft.

Ein Ziel, für das Gally auch geholt wurde. Nun änderten sich die Vorgaben und mit den Sommerneuzugängen auch die Ansprüche. Mit Michael Schadinger folgt, trotz seiner 45 Jahren, ein erfahrener Mann am Trainersessel, war er schon beim SKN St. Pölten als Co-Trainer tätig und hatte zuletzt die Agenden in Markersdorf über. Zudem besitzt er eine blau-weiße Vergangenheit und kennt die Abläufe beim FC Leonhofen.

Auch wenn der 9:1-Kantersieg noch ohne Schadinger auf der Bank erfolgte, war dennoch ein erster Trainereffekt vorhanden. Der Befreiungsschlag ist somit einmal gelungen.