Zwei Weckrufe für die Löwen. Über den schwierigen Start für den SC Melk.

Von Michael Bouda. Erstellt am 23. September 2020 (02:47)

Es schien vielversprechend: das erkämpfte Unentschieden Melks gegen Titelaspirant Purgstall im Auftaktmatch. Dass die Saison insgesamt nicht leicht werden würde, wusste man – der Klassenerhalt ist das ausgegebene Ziel. Ein Torverhältnis von 0:11 aus den jüngsten beiden Partien muss bei den Löwen dennoch die Alarmglocken schrillen lassen. Nach drei Partien ist man Schlusslicht der 2. Landesliga West.

Die jüngste Niederlage gegen Haitzendorf – mit vier Siegen das Team der Stunde – war dabei noch am ehesten zu erwarten. Wenn auch nicht in dieser Höhe (0:6!). Das 0:5 in Herzogenburg – der bisher einzige Sieg der Elf von Trainer Gerhard Henke – muss den Melkern dann doch mehr zum Denken geben.

Natürlich kann nicht ausgeschlossen werden, dass es coronabedingt neuerlich keine Absteiger gibt. Darauf können sich die Löwen aber nicht verlassen. Es müssen Punkte her. Am besten gleich am kommenden Wochenende in St. Peter, das bisher schwankende Leistungen zeigte. Das nächste Heimmatch wird dann ein erster Showdown im Herbst: Gegen die ebenfalls noch sieglosen Rabensteiner liegen „sechs Punkte“ am Spielfeld. Holt sie euch, Löwen!