Donau-Förderband: Wunsch nach Info-Event

Erstellt am 09. März 2022 | 04:33
Lesezeit: 2 Min
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Gemeinsamer Austausch: SPÖ-EU-Abgeordneter Günther Sidl (l.) und Krummnußbaums Gemeinderat Gerhard Fuchs besprachen am Wochenende die weitere Vorgehensweise.
Foto: privat
SPÖ-Gemeinderat Gerhard Fuchs fordert rasche Info von Hartsteinwerk Loja.
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Der NÖN-Artikel über das geplante Förderband vom Hartsteinwerk Loja in der Gemeinde Persenbeug-Gottsdorf über die Donau nach Krummnußbaum sorgte vor allem im Nussort für viele Diskussionen. „Sowohl die Verladung als auch der Abtransport der zu verladenden Gesteine bereiten der Gemeinde große Sorgen. Staub- und Lärmemissionen sind wohl unvermeidbar und damit eine Minderung der Lebensqualität der Anrainer“, meint SPÖ-Gemeinderat Gerhard Fuchs. Er fordert schnellstmöglich, eine öffentliche Informationsveranstaltung von Loja, um die Gemeindebürger auf den aktuellen Stand der Planungen zu bringen: „Alle Fakten müssen auf den Tisch.“

Diese Fakten sollen bereits auf dem Tisch der Gemeinde liegen, zudem auch mehrere Gespräche mit Loja stattgefunden haben. Das will ÖVP-Bürgermeister Bernhard Kerndler so allerdings nicht bestätigen: „Es gab schon Termine, wo uns Skizzen und Filme gezeigt wurden. Das Projekt ist noch nicht fertig und wir warten seit einem Jahr auf Antworten.“ Für ihn ist die Idee einer Bürgerinformationsveranstaltung nichts Neues, dieses gab es bereits im Sommer des Vorjahres. „Ich will hier aber kein Politikum daraus machen, es geht um die Gemeindebürger“, betont Kerndler.

Gegenwind für das Schotterband-Projekt über die Donau kommt auch von den Grünen im Bezirk Melk. „Die Seilbahngeschichte über die Donau ist eine Schnapsidee. Das dafür benötigte Geld wäre für eine Reaktivierung besser angelegt, um den Schotter zu transportieren“, betont Grünen-Bezirkssprecher Emmerich Weiderbauer, dass es bisher genug gute Vorschläge zur Attraktivierung der Donauuferbahn gegeben hätte.

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