Nuss-Hoheiten: Mit Krone im Blitzlicht. Im Oktober endet Amtszeit der Nuss-Hoheiten Carina Geiger und Melanie Wippel. Suche nach Nachfolgerinnen läuft bereits.

Von Anna Faltner. Erstellt am 02. August 2018 (04:00)
Faltner

NÖN: Wie waren die letzten zwei Jahre als Nussprinzessinnen von Krummnußbaum?

Carina Geiger: Das erste Jahr war extrem spannend. Wir wussten vor den Auftritten nie, was auf uns zukommt. Dabei haben wir Freunde fürs Leben gefunden.

Melanie Wippel: Man lernt so viele spannende Leute und Orte kennen. Es war eine wirklich schöne und erlebnisreiche Zeit.

NÖN: Hattet ihr auch bestimmte „Pflichten“ zu erfüllen?

Geiger: Wir konnten immer frei entscheiden, welche Events wir besuchen. Man macht schon Werbung für die Gemeinde. Daher sollte man die Nuss-Produkte kennen. Gutes Auftreten und Manieren sind auch wichtig.

Wippel: Man darf nicht gleich eingeschnappt sein und sollte mit dem richtigen Schmäh auf die Leute zugehen. Und der Nussschnaps muss schmecken.

NÖN: Und schmeckt der Nussschnaps nach zwei Jahren noch?

Wippel: Nach der Wahl war ich kurz froh, dass ich ihn nicht mehr sehen musste. Aber mir schmeckt er eigentlich immer. Betrunken sollte man als Prinzessin aber nicht sein. Da gibt’s sogar Tricks: Wir stoßen einfach mit demselben Stamperl an, ohne zu trinken oder nachzuschenken.

NÖN: 46 Auftritte habt ihr seit eurem Amtsantritt gemeistert. Wie reagieren die Leute auf euch? Gibt’s auch Paparazzi?

Geiger: Zum Großteil sehr positiv. Wie wurden überall sehr herzlich aufgenommen. So, als würden wir uns schon lange kennen.

Wippel: Man muss sich aber auch an das Blitzlichtgewitter gewöhnen. Es gibt Leute, die kommen extra aufs Nussfest, weil sie ein Foto oder Autogramm von uns wollen.

NÖN: Die Suche nach euren Nachfolgerinnen oder einem Nussprinzen ist bereits gestartet. Was sollten sie mitbringen?

Geiger: Natürlich muss der Aufwand mit dem Job vereinbar sein. Ich hoffe, dass sie genauso viel Spaß und Freude daran haben wie wir.