Thomas Stöckl: „Suche eine Frau, nicht das Rampenlicht“. Thomas Stöckl nimmt bei „Bauer sucht Frau“ teil. Der Krummnußbaumer über die Show, Tinder und seine Traumfrau.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 04. Juni 2019 (04:30)
Ernst Kainerstorfer

Thomas Stöckl: Es hat bei meinen vergangenen Beziehungen nie so richtig gepasst. Unsere Vorstellungen haben sich nicht mit meiner Zukunft – der Landwirtschaft und dem Heurigen – vereinen lassen. Ich habe solche Apps wie Tinder zwar probiert, aber das war nicht meins. Ich bin eher der direkte Typ, der die Mädels beim Fortgehen anspricht und kennenlernt.

Das ist bei „Bauer sucht Frau“ aber jetzt auch nicht der Fall.

Stöckl: Das stimmt, aber jetzt weiß ich genau, was ich will. Und vielleicht ergibt sich hier die Chance, die Richtige zu finden.

Dass Sie Kandidat des ATV-Formats sind, macht mittlerweile in der Region die Runde. Wie haben Familie und Freunde reagiert?

Stöckl: Obwohl ich in erst in der Vorstellungsfolge am 5. Juni zu sehen bin, bekomme ich aufgrund eines ersten kurzen Werbespots jetzt schon sehr viele Nachrichten – und Freundschaftsanfragen auf Facebook. Meine Eltern waren überrascht, ich habe mich im Geheimen angemeldet. Ich dachte, ich mach das jetzt einfach.

Gab es auch negative Reaktionen? Als singender Landwirt mit vielen Auftritten, YouTube-Videos und der Teilnahme an der NÖN-Castingshow könnte man behaupten, Ihr Motiv ist eher die Suche nach Medienpräsenz, als die nach der großen Liebe.

Stöckl: Manche Stammgäste unseres Heurigen fragen mich, ob ich wegen des Rampenlichts mitmache. Das muss ich dementieren. Ich suche eine Frau, nicht das Rampenlicht. Ich will kein großer Schlagerstar werden, sondern den Betrieb weiterführen. Und dafür eine Frau zu finden, ist einfach schwierig. Deswegen gibt es ja dieses Format.

„Meine Eltern waren überrascht, ich habe mich im Geheimen angemeldet. Ich dachte, ich mach das jetzt einfach.“Thomas Stöckl

Bleiben wir gleich beim Format: Wie geht es nach der Vorstellungsfolge weiter?

Stöckl: Danach startet im Sommer die Hofwoche mit meinen Hofdamen. Interessierte Frauen können sich jetzt schon auf der Homepage für mich melden.

Wie stellen Sie sich Ihre Traumfrau vor? Wer soll sich bewerben?

Stöckl: Meine Traumfrau sollte sportlich sein und Verständnis für die Landwirtschaft und für die Musik haben. Sonst habe ich keine Anforderungen in diesem Sinne – ich suche nicht nach einer bestimmten Haarfarbe oder nach dem Maß 90-60-90.

Nachdem Sie den Betrieb weiterführen wollen, wär es aber praktisch, wenn die Eine aus der Region kommt – oder gleich zu Ihnen zieht?

Stöckl: Das muss ich schon zugeben – eine Fernbeziehung kommt für mich nicht infrage. Die Bewerberin muss sich im Klaren sein, dass Sie irgendwann zu mir auf den Hof ziehen sollte. Viele Frauen stellen sich, glaube ich, das Leben als Bauer sehr viel anders vor, als es ist. Es wird halt auch oft im Fernsehen so dargestellt. Die Landwirtschaft ist schön – aber es gibt so wie überall Schattenseiten.