Ein Fisch namens Rubey. Manuel Rubeys erstes Kabarett-Soloprogramm dreht sich um Listen. Hier eine Liste der Fragen, die man sich in der Ybbser Stadthalle stellt (oder eben nicht):

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 09. Juni 2021 (06:03)
Manuel Rubey in Action.
Gerald Riedler, Gerald Riedler

Können Menschen hinter der Maske herzhaft lachen? Bekommt man für den ersten Auftritt nach der Covid-Pause eine Tapferkeitsmedaille? Wie lustig muss man sein, um das Publikum zu „alter Normalität“ zu führen?

Fakt ist: Als Premierenact in der neu eröffneten Stadthalle hat man es nicht leicht. Rubeys erstes Solo namens „Goldfisch“ sprudelte wohl bewusst abseits der aktuellen Dauerschleife. Statt um Politik und Gesundheitsmaßnahmen ging es sehr geerdet um Familie, die #-Generation, Musik.

Nach einem etwas zaghaften ersten Drittel kam der Fisch in Fahrt und nahm das (bewusst) halbvolle Parkett mit. Rubey ist ein guter Fang, Typ „best Schwiegersohn“, sehr sympathisch. -sl-