Melker Fahrtechnik-Zentrum: 17.300 Teilnehmer 2019 . Jedes Jahr leistet das ÖAMTC Fahrtechnik-Zentrum in Melk einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf Österreichs Straßen. Im Jahr 2019 absolvierten 17.300 Teilnehmer ein Training am Wachauring.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 05. Februar 2020 (10:53)
Der ÖAMTC-Wachauring in Melk
ÖAMTC Fahrtechnik

Das ÖAMTC Fahrtechnik-Zentrum in Melk leistete auch 2019 wieder einen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit mit maßgeschneiderten Trainings für Autofahrer, Zweiradfahrer und Lenker von Nutzfahrzeugen. "Insgesamt konnten wir im vergangenen Jahr 17.300 Teilnehmer in unserem Zentrum begrüßen", erklärt Zentrumsleiter Christian Leeb.

Wenn die Reifen nicht mehr greifen...

Auf dem rund zwölf Hektar umfassenden Areal, das mit einer Rennstrecke aufwartet, sammelten die Teilnehmer wichtige Erfahrungen für den Straßenverkehr. Wenn die Reifen nicht mehr greifen, das Fahrzeug unlenkbar wird, plötzlich Hindernisse auf der Fahrbahn auftauchen oder der Wagen zu schleudern beginnt, muss der Lenker wissen, wie man richtig reagiert. Im Zuge der verschiedenen Trainings werden die Teilnehmer bei Bedarf auch auf die neuesten Assistenzsysteme und in Sachen Elektromobilität geschult.

Zuwächse bei den Pkw- und Nutzfahrzeug-Trainings

Gemäß dem Motto "Lernen durch Erleben" werden auf der weitläufigen Piste des ÖAMTC Fahrtechnik-Zentrums in Melk Führerschein-Neulinge im Zuge der Mehrphasen Ausbildung in realitätsnahem Tempo für den Straßenverkehr fit gemacht. Die Teilnehmer erfahren praxisnah, wie man auf Gefahren hinter dem Steuer richtig reagiert – unter anderem mit dem Auto auf der Schleuderplatte.

Bei den Pkw-Trainings konnte das Melker Zentrum Zuwächse von über neun Prozent verbuchen. Bei der Berufsfahrer-Akademie, von Bus- bis Lkw-Trainings, gab es ebenfalls einen starken Zuwachs von 32 Prozent mehr Teilnehmern im Vergleich zu 2018. Als einzige Ausbildungsstätte Österreichs erhielt die ÖAMTC Fahrtechnik außerdem die Zertifizierung für Tankwagen-Trainings.

Wachauring bietet optimale Infrastruktur

Die Kulisse des ÖAMTC Fahrtechnik-Zentrums in Melk mit seiner 1.150 Meter langen Rennstrecke bietet optimale Bedingungen für Events und Motorsport-Veranstaltungen. So gingen diverse Rallycross und Rallye-Veranstaltungen am Wachauring über die Bühne.

Zahlreiche Autohändler, Importeure und Marken nutzen die Infrastruktur für ihre Veranstaltungen. Auf dem Gelände fanden auch die Vorrunden des "She's Mercedes Lady Day" und "Österreichs sicherstem Motorradfahrer" statt.

Neuer Leiter: Leeb folgte auf Danzinger

Mit der bevorstehenden Pensionierung des Fahrtechnik-Urgesteins Hans Danzinger übernahm Christian Leeb mit Jahresbeginn die Agenden als Zentrumsleiter am Wachauring. 

Der 56-jährige Niederösterreicher ist bereits seit 2003 für die ÖAMTC Fahrtechnik tätig – zuerst im Zentrum in Teesdorf, später wechselte er als leitender Motorrad-Instruktor nach Melk. Der ambitionierte Motorradsportler war zudem jahrelang in leitenden Funktionen und als Unternehmer im Autohandel tätig, wodurch er fundierte Vertriebserfahrung mitbringt.