„Like a Virgin“ mit Standing Ovations. Das Premierenpublikum, das am Donnerstag bei „Like a Virgin“ die Wachauarena füllte, schwelgte in Jugenderinnerungen. Mit Standing Ovations wurden die Darsteller belohnt.

Erstellt am 10. Juli 2012 (07:27)
Schwestern im Geiste: Franziska Hetzel alias »Jeanny« (links) und Tini Kainrath alias »Klosterfrau Melissa Geist«.
NOEN, Franz GLEISS
VON SUSANNE LEONHARTSBERGER

MELK / „Höllenglocken“ läuteten das Jahrzehnt der Extreme ein. Egal, ob sich heute noch jemand die Frisuren oder die Mode der 80er zurückwünscht - die Musik ist jedenfalls unvergessen. Das Premierenpublikum, das am Donnerstag bei der Musikrevue „Like a Virgin“ die Ränge der Wachauarena füllte, schwelgte sichtlich in Jugenderinnerungen. Mittels Standing Ovations wurden diese auf der Bühne festgehalten.
Denn was das Team rund um Tini Kainrath alias „Klosterfrau Melissa Geist“, „Super Mario“ Ron Glaser und „Jeanny“ Franziska Hetzel auf der Bühne darbot, war eine - es sind die 80er! - Achterbahnfahrt. Ikone Madonna machte den Anfang, ehe sich im Handumdrehen Vokuhilas, Schlabberhosen und enge Taillen aus den Kutten schälten.

51 Songs im bunten Mix von Michael Jacksons „Thriller“ über „I can’t dance“ von Prince bis zu unvergessenen deutschen Titeln wie Herbert Grönemeyers „Flugzeuge in meinem Bauch“, und Peter Schillings „Major Tom“ machen Lust auf die Zeit, als eben der Fitnesstrend Aerobic und die junge Nena Bekanntheit erlangten. Wegen großern Nachfrage wurden Zusatztermine angesetzt: Für „Like a Virgin“ am 16. und 17. August, für „Die Päpstin“ am 30. Juli.

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