LKH Melk: Facebook-Aufruf für Schutzmasken . Ein Aufruf auf Facebook lässt Fragen offen: Mangelt es an Schutzausrüstungen für die Angestellten im Landesklinikum Melk?

Von Tanja Horaczek-Gasnarek. Erstellt am 23. März 2020 (14:05)
Dieser Aufruf kursiert derzeit auf Facebook.
Screenshot/Facebook

"Ich suche für eine Bekannte, die als Krankenschwester im Spital in Melk arbeitet, händeringend Schutzmasken", lautet das Facebook-Posting. Hilfsbereite Leute sollen in ihrem Keller oder dergleichen nachschauen, ob irgendwo Masken der Klasse zwei und drei liegen. "Auch Schulen oder Firmen könnten sich beteiligen. Nach der Vogelgrippe haben sicher welche noch Masken gelagert", heißt es weiter. Und diese Utensilien sollen einfach vor der Spitalstür deponiert werden. Weil niemand ins Krankenhaus hinein darf.

Die NÖN fragte beim Sprecher der NÖ Landesgesundheitsagentur Bernhard Jany nach. "Alle unsere Kliniken werden mit den entsprechenden Ausrüstungen beliefert. Ich verstehe, dass Menschen sich engagieren wollen, aber ein Aufruf in den sozialen Medien von Privatpersonen ist im Bereich medizinischer Güter nicht zielführend", erklärt Jany.

Im Klinikum Melk befinden sich derzeit 44 Corona Patienten.