Felssturz-Gefahr noch nicht gebannt. Bis zum ersten Frost muss Sicherung her, da mehrere Felsen wackeln.

Von Denise Schweiger. Erstellt am 30. November 2019 (03:54)
Der Schaden des jüngsten Felsabsturzes war groß.
Schweiger

Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, dem sich die Marktgemeinde Leiben stellen muss. Ein abgestürzter Fels riss im Vorjahr ein rund eineinhalb Meter großes Loch in ein leer stehendes Haus in Weitenegg. Bis zum Winter muss eine Lösung her, denn bei Frost droht die nächste Absturz-Gefahr. Aufgrund der Witterung lockern sich Gesteinsbrocken von der Felswand im Ortsteil.

„Wir warten noch auf ein Konzept vonseiten der Experten“, berichtet SP-Bürgermeisterin Gerlinde Schwarz. Geologen untersuchten nach dem Vorfall den Zustand der Weitenegger „Wackelkandidaten“. Neben den Sicherheitsmaßnahmen, wie man die Felsen hoch oben auf der Wand fixieren will, steht auch noch die Kostenschätzung für das Projekt aus. Fest steht aber, dass dies nicht gerade kostengünstig ausfallen wird: Die Ortschefin verortet die Summe bei mehr als 10.000 Euro. „Es ist aber notwendig, das steht außer Frage“, betont Schwarz, „Gott sei Dank traf der Fels ein unbewohntes Haus. Und auch die Gebäude nebenan stehen momentan leer.“