Stunden vor Lockdown: Das war der letzte Einkaufstag . Die Parkplatzsuche beim Melker Löwenpark und Hagebaumarkt Schuberth gestaltete sich zwischenzeitlich schwierig. "Gehamstert" wurde im Bezirk Melk aber nicht.

Von Denise Schweiger und Markus Glück. Erstellt am 16. November 2020 (19:14)
Shoppen, so lange es noch geht: Die Parkplätze des Melker Löwenparks waren beim NÖN-Lokalaugenschein am Montagvormittag rappelvoll.
Panholzer

Am Montagvormittag wurde es zwischendurch schon eng: Die Parkplätze des Melker Löwenparks und des Hagebaumarkts Schuberth waren zu "Stoßzeiten" rappelvoll. Bevor am Dienstag der harte Lockdown kommt, nutzten viele noch die Chance, Einkäufe vor der weitgehenden Zwangsschließung des Handels zu erledigen.

"Geschäft mit Weihnachtssamstag vergleichbar"

„Es war wirklich super viel los. Das Geschäft ließ sich etwa mit einem Weihnachtssamstag oder dem Black Friday vergleichen“, erklärt Löwenpark-Centermanagerin Lisa Kammerer. Vonseiten des Hagebaumarkts Schuberth berichtet Marketingleiter Matthäus Osrecki, dass der Andrang zwischenzeitlich schon groß gewesen sei, die Frequenz sich dann aber wieder eingependelt hätte.  Laut Osrecki rüsteten sich die Kunden vorwiegend für die kommenden Wochen zu Hause: „Aus dem Baustoffbereich wurde nochviel  eingekauft. Und natürlich Weihnachtliches, wie etwa Adventkränze.“

Keine Hamsterkäufe bei Lebensmittel-Besorgungen

Christian Prauchner spricht indes von „gesitteten Verhältnissen“ im Nibelungencenter ("Nice") in Pöchlarn. Die Kundenanzahl sei laut dem Inhaber in den letzten Einkaufstagen vor dem Lockdown „nicht überdimensional“ gestiegen. In den nächsten Wochen kann im "Nice" nur mehr in der Bipa-Filiale und im Sparmarkt eingekauft werden, Steinecker, Pagro und die Blumenboutique müssen geschlossen bleiben. Anders als vor dem ersten Lockdown kam es zu keinen Hamsterkäufen bei Lebensmitteln, wie Prauchner betont: „Die Menschen haben gelernt, mit der Situation umzugehen – und, dass die Grundversorgung gesichert ist.“

Mehr zu den letzten Shoppingtagen im Bezirk Melk lesen Sie in der nächsten Ausgabe der Melker NÖN bzw. im E-Paper.