Polizei kontrollierte Kindergartentransport. Ein besorgter Vater ortete Mängel beim Transport der Kindergartenkinder. Simon Edtbrustner: „Alles ist rechtens bei uns.“

Von Tanja Horaczek-Gasnarek. Erstellt am 07. August 2019 (04:54)
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Simon Edtbrustner weiß, dass alles rechtens in seinem Unternehmen ist.

Fast wäre der Transport der Kindergartenkinder für die Regionen Loosdorf und Schollach eingestellt worden. Der Grund: Ein junger Familienvater war der Meinung, dass sein Kind nicht richtig im Bus angeschnallt und transportiert werde.

„Es hat uns schon überrascht, dass nach all den Jahren plötzlich die Polizei zur Überprüfung des Kindergartentransports bei uns anklopfte“, berichtet Simon Edtbrustner vom gleichnamigen Busunternehmen.

Missverständnis sorgte für Aufruhr bei Eltern

Die rund 40 Kinder beider Gemeinden werden seit Jahren mit einem Omnibus gefahren. „Natürlich sind die Kinder – aufgrund der neuen Regelungen – jünger geworden. Aber wir achten sehr genau darauf, dass sie mit dem Bauchgurt ordentlich gesichert sind und nicht in der ersten Busreihe sitzen“, verteidigt sich Edtbrustner.

Nach dem Vorwurf war der Unternehmer auch irritiert und erkundigte sich genaustens, ob der Transport in der Art und Weise korrekt sei. „Im schlimmsten Fall hätten wir die Fahrten eingestellt. Denn so manche Kollegen fahren gar keine Kindergartenkinder“, erklärt Edtbrustner.

Nach der Kontrolle der Beamten, die nichts zu beanstanden hatten, können die Eltern der Regionen aufatmen: Die Transporte bleiben aufrecht. „Ich bin erleichtert, denn es hat schon zu Unruhen geführt. Viele Eltern sind nämlich auf dieses Service angewiesen“, ist VP-Bürgermeister Walter Handl (Schollach) erleichtert. Für Simon Edtbrustner ist der Weg, welchen der Vater gewählt hat, ein wenig unverständlich. „Natürlich darf jeder etwas beanstanden und gegen eine Kontrolle haben wir auch nichts. Er hätte jedoch auch direkt bei uns nachfragen können. So hätten wir die Missverständnisse gleich aus dem Weg räumen können“, resümiert er.