Zwischenlösung bis zum Kläranlagen-Neubau gesucht. Loosdorfer Kläranlage hat Kapazitätsgrenze überschritten. Mit Ministeriumsgenehmigung soll auch Neubach integriert werden.

Von Ewald Fohringer. Erstellt am 16. April 2021 (04:32)
Bürgermeister Thomas Vasku bei der bestehenden Kläranlage, die mittlerweile zu klein geworden ist. Foto: Ewald Fohringer
Ewald Fohringer

Es war eine Routinekontrolle für die Erweiterung des Wasser- und Kanalsystems, bei dem die Katastralgemeinde Neubach ebenso ans Loosdorfer Netzwerk angeschlossen werden soll, als eine Überschreitung der aktuellen Kapazitätsgrenze festgestellt wurde. Dabei stellte sich heraus, dass diese um etwa 20 Prozent über der bewilligten Kapazitätsgrenze liegt.

Aufgrund der aktuell guten Werte hofft SPÖ-Bürgermeister Thomas Vasku dennoch, grünes Licht für eine Übergangslösung zu bekommen. „Wir warten auf die Genehmigung und hoffen, dass wir bis zum Neubau der Kläranlage durchkommen“, betont Vasku.

Folgt das grüne Licht aus dem Ministerium, soll Neubach bereits im kommenden Jahr zum Wasser- und Kanalsystem hinzugefügt werden. Der endgültige Neubau der Kläranlage steht derzeit zwar auf der To-do-Liste, die Bauten werden aber die nächsten Jahre in Anspruch nehmen. Zuerst folgt die Fertigstellung des Kanalnetzes. „Die Finanzierung ist so ausgelegt, dass es für die Bürger keine Mehrkosten aufgrund der Umbauten geben soll“, sagt Vasku.