Beserlpark: Bereit für’s große Tanzen. Am kommenden Wochenende steigt in Mank das Beserlpark-Festival. Dabei wird es auch einige Neuerungen geben.

Von Michael Bouda. Erstellt am 30. Juli 2021 (07:35)

Es ist angerichtet: Am kommenden Freitag und Samstag steht Mank ganz im Zeichen der 26. Ausgabe des Beserlpark-Festivals. „Wir sind alle extrem motiviert und wollen vor der Bühne tanzen. Und das merken wir auch bei den Leuten – dass sich alle darauf freuen“, berichtet Elisabeth Schreiner vom Kulturverein Beserlpark. Nach kurzer Zeit waren bereits sämtliche Vorverkaufskarten für die „5/8erl in Ehr’n“, „Yasmo und die Klangkantine“ und Co. vergriffen.

„Wir waren überwältigt, dass die Karten so schnell weg waren. Es wird aber noch wenige Restkarten bei der Abendkassa geben“, rät Schreiner Interessierten, die noch keine Tickets haben, jeweils rechtzeitig zum Einlass zur Abendkassa (siehe Infobox) zu kommen.

Die vergangenen Wochen waren dabei nicht einfach, schließlich wurde das Frequency Festival in St. Pölten abgesagt. „Wir haben natürlich auch geschwitzt, aber da sich bei den Vorgaben für uns nichts geändert hat, haben wir intensiv mit den Vorbereitungen weitergemacht“, erklärt Schreiner.

„Wir sind alle extrem motiviert und wollen vor der Bühne tanzen. Und das merken wir auch bei den Leuten.“ Elisabeth Schreiner, Kulturverein Beserlpark

Der Beserlpark wird sich dabei in neuem Gewand zeigen. Über die vergangenen Monate wurden neue Sträucher und Bäume gepflanzt, der Kulturverein errichtete einen Holzzaun als Absturzsicherung in Richtung Zettelbach und zwischen Bühne und Cocktailbar riss man einen alten Zubau weg. „Weniger Gebäude, mehr Natur“, freut sich Schreiner.

Auch bei der Organisation des Festivals selbst wird es Neuerungen geben: Bezahlt wird am Gelände nun mit dem „Beserl-Bon“. „Wir haben eine eigene Währung eingeführt“, erläutert Schreiner. Zu beachten ist, dass nicht nur die Gesamtteilnehmerzahl von sonst 1.000 aufgrund der CoV-Situation auf 500 limitiert wurde, sondern dass auch die Anzahl der Camping-Stellplätze begrenzt ist.

Schreiner betont: „Man sollte rechtzeitig dort sein.“ Bereits Bewährtes wird es mit dem authentischen indischen Essen und den sogenannten Taschenbechern – Aschenbecher aus PET-Flaschen-Rohlingen – geben.

Voraussetzung für den Eintritt ist ein gültiger „3G-Nachweis“ – die neue Regelung für die Nachtgastronomie, wonach ein PCR-Test notwendig ist, kommt beim Beserlpark nicht zur Anwendung.